Die TSG Limbach 1974 e.V. steht seit ihrer Gründung für sportliche Vielfalt und Gemeinschaft. Als kleiner, aber lebendiger Verein mit über 300 Mitgliedern legen wir großen Wert auf ein breitgefächertes Sportangebot, das Menschen aller Altersklassen anspricht.
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Aktuelles aus der Geschäftsstelle und den Abteilungen
Sehr schöner Triathlonausflug nach Nizza 😉
von Armin Borst
Nenderoth Zum Nizzaman braucht man nicht bis zur Cote d’Azur zu fahren. Ein Radausflug in den hohen Westerwald nach Greifenstein reicht da schon. Das taten Sergey Raykov und Armin Borst am 25.7.. Ziel war das kleine Dörfchen Nenderoth und der knackige Crosstriathlon des dortigen Skiclub „Nizza“. Hügeliges Gelände, bestes Wetter und der Sandstrand am Waldsee. Die Region trägt den Spitznamen „Nizza“ des Westerwaldes zu recht.
Den Triathlon richtet der Skiclub seit 21 Jahren mit großer Unterstützung der ganzen Dorfgemeinschaft liebevoll und leidenschaftlich aus. Im Winter betreiben die Mitglieder auch einen Skilift auf dem Knoten (605 müNN).
Ein Highlight der Veranstaltung ist die im Anschluss an die Wettkampfeinweisung erfolgende, gemeinsame Radeltour des Teilnehmertross‘ zum Start am Probbacher Waldsee. Dort wird dem Rad unspektakulär ein Liegeplätzchen gesucht und kurz darauf geht die erste von drei Startwellen auf die 400m lange Runde durch den See. Innerhalb von nur 10 Minuten sind alle 120 Sportler im Wasser.
Weiter geht es mit dem Rad über Stock und Stein, Hin und Her, Auf und Ab zurück zum Feuerwehrhaus in Nenderoth, wo sich die Wechselzone und das Ziel befindet. So kommen 380 Hm auf 17,5 km zustande.
Zum Ende wartet noch der Lauf. Nahezu 2 Km geht es bis Arborn (unterhalb des Skilifts) hoch auf ca. 400 müNN, nur bergauf.
Dann heißt es umdrehen und auf dem gleichen Weg zurück zum Ziel.
Das erreichte Sergey nach 1:12 Std. als Achter (3. der M50). Armin kam auf Rang 15 (5. M50), gut sieben Minuten später dort an.
Beide zeigten sich zufrieden mit ihren Leistungen und freuten sich nach der anstrengenden Anreise über eine gemütliche Heimfahrt.
Ergebnisse und Bilder finden sich auf https://www.skiclub-nizza.de/triathlon/ergebnisse.php5?year=2026
Triathlon-DM am Steinhunder Meer - Finals 2026
von Armin Borst
Hannover/Wunstorf In 24 Sportarten wurden vom 23. bis 26.07. im Rahmen der Finals2026 die nationalen Titelträgerinnen und Titelträger gesucht. In vier unterschiedlichen Sprinttriathlonrennen auch die des Triathlonverbandes, der DTU. Der Auftakt dazu erfolgte bereits donnerstags im Mixed-Team-Relay. Das Format wird in der Abfolge Frau-Mann-Frau-Mann als Ultraspringtriathlon über 350 m Schwimmen, 8 km Radfahren und 1,4 km Laufen ausgetragen, den jede Starterin und jeder Starter komplett absolviert.
Einen der 20 begehrten Startplätze erhielt die Eintracht Frankfurt und ergänzte das weitgehend aus den je 16 (Frauen und Männer) Teams der 1. Triathlonbundesliga bestehende Feld.
Dann folgten Samstag ein (Elitefrauen) und Sonntag zwei (Altersklassen und Elitemänner) Einzelrennen über die klassische Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen).
Mixed-Team-Relay
Die Wallbacherin Lea Borst, die für die SGE mit sog. Zweitstartrecht in der 2. Triathlonbundesliga-Süd startet, bildete mit den Frankfurtern Klara Binsteiner, Till Binsteiner und Marius Overdick ein Relay-Quartett. Gut präsentieren, alles geben, die professionelle Atmosphäre genießen und als Außenseiter nicht Platz 20 belegen, das nahmen sich die Vier fest vor.
Lea ging nach Klara und Marius an Position 3 als zweite Frau für die Eintracht ins Rennen. Engagiert und leidenschaftlich verteidigte sie den zuvor von ihrem Team hart erarbeiteten Platz 17. Mit einem Vorsprung von etwa einer Minute schickte sie Schlussläufer Till Binsteiner ins Rennen. Till konnte den Abstand halten und so ging der zuvor gefasste Plan, zur Freude und Zufriedenheit der Vier, voll auf.
Oskar Weber erneut Deutscher Meister
Im Rahmen der folgenden Einzelrennen über die Sprintdistanz waren Athleten der Ligamannschaft der SG Elz/Limbach und der TSG Limbach aktiv. Oskar konnte in einem spannenden Rennen, nach den Deutschen Hochschulmeisterschaften (28.06., Trebgast, wir berichteten) in diesem Jahr schon den zweiten DM-Titel gewinnen.
Leonard Fritze wurde Achter und mit seinem Team aus Magdeburg Deutscher Mannschaftsmeister der M20-Teamwertung. Ergebnisse sind auf triathlon-events.de zu finden.
Das männliche Elitefeld suchte im Verlauf des Rennens der 1. Triathlonbundesliga seinen Titelträger. Mit einer Wildcard ausgestattet konnte Rasmus Adam mit den Topathleten an den Start gehen. Rasmus schlug sich wacker und erreichte Platz 55. Als einer der jüngsten im Feld wurde er 31. der U23-Wertung.
Der am Bundesstützpunkt in Potsdam trainierende TSG-Nachwuchstriathlet Soma Bárdi aus Erbach, war mit seinem Triathlonteam aus Potsdam im Bundesligarennen vertreten. Er wurde 69ter. Mit seiner Leistung hatte er am guten Ergebnis seines Ligateams erheblichen Anteil: Platz 9 im dritten Rennen der Saison. In der U23-Wertung ist das für Soma Platz 40.
Hier der Link zu den Ergebnissen der Eliterennen und der Relay-DM.
Lang, halb, kurz: Limbacher Triathleten dreifach im Einsatz
von Armin Borst
Ironman Swiss
Yannick Reitz finishte im schweizerischen Thun bereits am 5. Juli einen Ironman-Triathlon. Die zum Auftakt anstehenden 3,8 Km im frischen Thuner See liefen für Yannick noch nach Plan. 62 Minuten waren seit dem Startschuss vergangen, da entstieg der 27-jährige Idsteiner dem Wasser und saß wenige Minuten später im Sattel seines Zeitfahrrades. Zwei landschaftlich sehr schöne Runden zu je etwa 90 Km verlangen auf den insgesamt 2200 Höhenmetern einiges von den Athleten. Malerisch schön führt sie zunächst am See entlang, dann in die Schweizer Alpen und durch den Naturpark Nantrisch.
Wichtig ist die richtige Ernährungsstrategie, um für den abschließenden Marathon genügend Energiereserven zu haben. Hier können Kleinigkeiten rennentscheidend sein. So diesmal auch für Yannick, der auf der zweiten Radhälfte Magenprobleme bekam und die zurechtgelegte Strategie ändern musste. Auf den immer am See entlang führenden 42,2 km lief es für ihn nicht mehr wirklich rund. Ausgepumpt, aber stolz darauf, den inneren Schweinehund im Laufe des Rennens mehrmals besiegt zu haben, erreichte Yannick nach 9 Stunden 36 Minuten die Ziellinie im Lachen-Stadion am See. Mit Platz 14 der Altersklassenwertung kehrte Yannick nicht ganz zufrieden wieder nach Hause zurück. Dennoch, bei über 100 Startern in der Wertung der 25- bis 29jährigen, ein ganz starkes Ergebnis. Wir gratulieren zu dieser Leistung.
Ergebnisse: https://www.ironman.com/races/im-switzerland/results
Für den Triathleten stehen bis zum Saisonende noch Rennen für die SG Elz/Limbach in der Hessenliga und ein Einsatz in der 2. Triathlonbundesliga-Südan.
Triathlon entlang der Mosel
In Luxemburg stand für Sandro Crisolli die halbe Ironmandistanz auf dem Programm.
Leider wurde das Schwimmen aufgrund von zu hoher Blaualgenkonzentration in der Mosel ersatzlos gestrichen. Sandro absolvierte mit über 1200 weiteren Athleten also einen Bike+Run. Auf der auch im benachbarten Frankreich und in Deutschland verlaufenen Radstrecke über 90 Km galt es konzentriert zu sein. Weinberge, das Moseltal, urige Dörfer und Felsformationen gestalten die landschaftlich reizvolle Strecke anspruchsvoll. Sandro spielte hier seine Stärke aus und stieg nach nur 2:54 Std vom Rad. Den abschließenden Halbmarathon entlang der Mosel genoss der Stammstarter unserer Seniorenteams in vollen Zügen. Nach 5:24 Std beendete Sandro seinen Sporttag erfolgreich mit einem in Erinnerung bleibenden Zieleinlauf in Remich an der Mosel. Herzlichen Glückwunsch.
Siehe auch https://www.ironman.com/races/im703-luxembourg/results
Für Sandro steht nun das Finale der Seniorenliga am 16. August beim Rodgau-Triathlon im Fokus. Das Team belegt aktuell den dritten Tabellenplatz und wird versuchen den Rückstand (1 Punkt) auf den Vizemeisterplatz noch zu egalisieren.
ksp-Möwathlon – flache Strecke, familiäre Atmosphäre
In der Region aktiv war Armin Borst. Beim 17. Möwathlon in Mörfelden galt es einen 1/8-Ironman, also einen Sprinttriathlon, zu schaffen.
Das Schwimmen über 500m fand über eine Runde im Walldorfer Badesee statt. Zur Startzeit um 9:00 Uhr morgens waren die Wasser- und Lufttemperaturen noch sehr angenehm. Man hätte gerne noch etwas gebadet.
Auf gesperrten und flachen Bundesstraßen lief das Rad aber gut und der Gegenwind kühlte ebenfalls. So waren die 19,2 Km trotz der Wendepunkte und der hohen Teilnehmerzahl schnell absolviert.
Das Laufen (5,5 Km) im Mörfelder Wald war aufgrund der vielen Bäume schattig, aber nicht mehr kühl. Den Zielbogen im Waldstadion durchlief Armin nach 1:12,23 Std zufrieden und mit großem Durst. Über die Holzmedaille seiner Altersklasse (M55) freute sich Armin aufgrund der tollen Bewegungszeit im Frankfurter Speckgürtel. Heim ging es dann noch mit dem Rad, so waren die Beine zuhause wieder locker.
Mehr: https://my.raceresult.com/370432/results und https://www.youtube.com/watch?v=tFXfXpWRMjM
Landauf, landab: Heiße Rennen und starke TriHünen-Siege
von Armin Borst
Darmstadt, Trebgast, Jena, Dreikirchen Vielfältig sind die Rennen am bislang heißesten Wochenende des Jahres. In Darmstadt ist das SG-Aufbauteam in der 4. Hessenliga gefordert, in Trebgast kämpft die 1. Mannschaft um Punkte in der 2. Triathlonbundesliga-Süd und in Jena treten letztmalig in 2026 die 16 bundesdeutschen Landeskader an. Lea Borst wird mit ihrem Team Deutsche Vizemeisterin und in Dreikirchen ist einfach Triathlon for fun.
Heinerman-Triathlon Robert Schönberger drückt dem Rennen über die Sprintdistanz einen deutlichen Stempel auf. Mit Tagesbestzeit (30:57 min) jagt er, nach dem Schwimmen auf Rang 2 liegend, über die 20 km und kann beim 5 km-Lauf mit Blick auf die nächsten Rennen seine Kräfte schonen. Die Gesamtleistung (1:06 Std) bringt ihm Platz 1 der 4. Hessenliga und bei den parallel ausgetragenen Landesmeisterschaften den hessischen Vizemeistertitel im Sprinttriathlon (0,75-20-5 km) ein. Dominik Thiel (Bronze M45), Bjarne Scheel (Platz 5 M20) und Sergey Raykov (Bronze M50) tragen mit geschlossener Mannschaftsleistung die Plätze 8, 9 und 10 zur niedrigsten Tagessumme von 28 bei. Jan Lucas Ferschke (Platz 5 M25) sichert den Tagessieg in der 4. Hessenliga auf Rang 21 souverän ab. Damit klettern die TriHünen auf Tabellenrang 2 und liegen zur Saisonhälfte auf dem anvisierten Aufstiegsplatz.
Mit einem Triathlon über die Olympische Distanz am 16.08. in Rodgau, biegt die Saison dann auf die Zielgerade ein. Am 30.08., in Oberursel, bestreitet das Aufbauteam dann das Finale im Format RunSwimrepeat (5* non Stop 200 m Schwimmen + 2 km Laufen) um den Sieg in der 4. HTL und den Aufstieg in die 3. HTL. Ergebnislink Heinerman 2026
Oberfranken Verletzungsbedingt stellen die TriHünen ihre Teams ligaübergreifend um. Teamleiter Marius holl steht in Darmstadt nach einem fremdverschuldeten Radsturz in der Woche vor dem Renntag nicht zur Verfügung und der für das Rennen in der TBL2-Süd vorgesehene starke Radfahrer Robert Schönberger springt ein. Das (s.o.) äußerst erfolgreich. Aus Jena wird Rasmus Adam kurzfristig nach Bayern „eingeflogen“ und absolviert innerhalb von 24 Stunden drei Triathlonrennen. Dabei zeigt der 18jährige, das er zu recht zum Kreis der DTU-Nachwuchs-Nationalmannschaft zählt. Von Beginn an hält er mit Till Clijsen (23) im Trebgaster Badesse die Ligaspitze, verhält sich auf dem Rad taktisch sehr klug und läuft als Fünfter über die Ziellinie. Aufgrund eines einfachen Wechselfehlers erhält er zehn Strafsekunden und wird letztlich auf Position Acht gelistet. Till kommt diesmal besser mit der extremen Hitze zurecht und wird Zwölfter. Tom Borst (21) verletzt sich auf der zweiten von drei Laufrunden um den Badesee am Oberschenkel. Für das Team beißt er die Zähne zusammen, fällt aus den Top20 auf Rang 46 zurück. Das Teamergebnis (64 Platzpunkte) sichert Leonard Fritze (22) mit Platz 53 routiniert und sicher ab.
Ergebnislink Trebgast-Triathlon 2026.
SG-TriHüne Oskar Weber (LCM Rothenburg) wird Deutscher Hochschulmeister. Im DM-Rennen der Unis tritt er für die Hochschule Kassel an und distanziert in 44:14 min mit einer sehr überzeugenden Gesamtleistung starke Konkurrenz die sonst in der 1. Triathlonbundesliga am Start ist, unerwartet deutlich.
Jena Beim letzten Rennen des DTU-Jugendcups 2026 werden die 14 Tage zuvor in Lübeck abgebrochenen Meisterschaftsrennen der Juniorinnen nachgeholt. Lea Borst (19) startet letztmalig im Feld der Nachwuchssportlerinnen und zeigt eine sehr zufriedenstellende Leistung. In allen drei Disziplinen performt sie ab 8 Uhr in der Früh sehr ausgewogen. Zum Auftakt hält sie über 2* 300m den Rückstand zur Spitze in Grenzen. Mit beherzter Aufholjagd auf ihrem Storck-Bike, 25:40 min werden an diesem Tag von keiner Konkurrentin unterboten, glänzt sie beim Radfahren. So gelingt ihr der Anschluss in die Führungsgruppe. Die „verbrauchten Körner“ fehlen dann zwar beim Lauf in der Hitze, den sie in 16:08 min schnell absolviert, um weiter nach vorne zu laufen. Mit Blick auf das Teamergebnis kämpft sie um jede Sekunde.
Platz 12 in 51:55 Minuten ist Lea ein sehr gutes Rennen zum Ende ihrer Nachwuchskarriere gelungen. Die Hünstetterin verfehlt die Einzel-TopTen der DM zwar knapp gewinnt mit Rebecca Adam (4.) und Finja Hermann (7.) aber eine weitere DM-Medaille, diesmal die Silberne.
Bei der dann am Nachmittag noch ausgetragenen DM im Team-Relay (2 Frauen und 2 Männer stellen ein Team) ist sie für die zweite Staffel der STU an Position drei am Start. Den Zieleinlauf auf Rang 16 (von 21) genießt der TSG-Nachwuchsathlet und TriHüne Justus Zehmer (16). Rang 4 und damit zum zweiten Mal an diesem Tag die Holzmedaille gewinnt TriHüne Rasmus Adam (18) mit Team STU1.
Ergebnislink Paradiestriathlon Jena 2026
Nun stehen die verbleibenden Rennen in der 2. Triathlonbundesliga-Süd am 22.08. in Viernheim (Teamsprint) und das Finale am 6.9. beim 1. MainSprint-Triathlon in Frankfurt im Fokus der jungen Frau. Für ihr Team Eintracht Frankfurt gilt es noch ein respektables Saisonergebnis zu erzielen. Aufgrund der Verpflichtungen für ihre Landesauswahl fehlten den Mainhattanladies die jungen, schnellen STU-Frauen und so sind sie in die untere Tabellenhälfte abgerutscht, was es dringend auszuwetzen gilt. In Bestbesetzung hat das Team eigentlich Aufstiegspotenzial.
Dreikirchen Marvin Müller bereitet sich auf die demnächst in der Hessenliga anstehenden Aufgaben vor und erreicht einen sehr guten 6. Platz im Westerwald. Nun weiß er, woran die nächsten Wochen gearbeitet werden muss. Dann wird der TriHüne sein Ligateam in Rodgau und in Oberursel austrainiert verstärken.
Ergebnislink Triathlon Dreikirchen 2026
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