Die TSG Limbach 1974 e.V. steht seit ihrer Gründung für sportliche Vielfalt und Gemeinschaft. Als kleiner, aber lebendiger Verein mit über 300 Mitgliedern legen wir großen Wert auf ein breitgefächertes Sportangebot, das Menschen aller Altersklassen anspricht.
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Hitzeschlacht am Rothsee: TriHünen kämpfen sich auf Platz acht
von Armin Borst
Roth Erneut war der Rothsee-Triathlon die zweite Station der 2. Triathlonbundesliga-Süd. Im Geburtsort des Ironman in Deutschland steht ein typischer Sprinttriathlon an. 750m Schwimmen, 20 Rad-km in drei je 6,6 km langen Runden mit Windschattenfreigabe und 5 km Laufen über eine 1,25 km Pendelstrecke. Die Addition der vier besten Platzierungen von fünf Teamkollegen ergibt das Mannschaftsergebnis. Das Team mit der kleinsten Summe gewinnt. Ziel des Teams ist bei der dritten Teilnahme eine einstellige Tagesposition zu erreichen. Nach Platz 16 in 2024 und 12 in 2025 klingt das ambitioniert. Der Schweizer mit Nassauerwurzeln, Till Clijsen (23), Ian Manthey (32) und Oskar Weber (21) bilden den erfahrenen Kern des 2026er-Teams. Leonard Fritze (22) gibt sein Debüt für die TriHünen. In den vergangenen Jahren startete der junge Mann bereits für Teams in der Süd- und der Nordstaffel der 2. Liga. Nach deren Rückzug fand er den Weg in den Untertaunus. Rookie Jonathan Peters (18) springt für den kurzfristig ausfallenden Teamkapitän Tom Borst (21) ein. Der gute Schwimmer gibt seine Premiere in der Bundesliga und ist entsprechend aufgeregt.
Die späte Startzeit am Samstag sorgt für sehr harte Bedingungen. Bei 38 °C flirrt die Luft. Der Schwerpunkt der Rundumbetreuung liegt auf Kühlung und Schatten schaffen. Möglichst lange bleibt die Mannschaft in der Unterkunft und wird in der Vorbereitung vor Ort mit gekühltem Wasser und Eis für Körper, Helm, Tücher, Schuhe versorgt. Innerhalb weniger Tage ist der See 25 °C warm geworden und auf den bei einigen Triathleten beliebten Neoprenanzug muss verzichtet werden.
Pünktlich um 16:10 Uhr erfolgt der Startschuss. Der diesmal angenehmste Teil im See ist von den Schnellsten nach nicht einmal 10 Minuten erledigt.
In der Reihenfolge Oskar (6.), Till (7.), Jonathan (21.) und Ian (28.) sind die TriHünen in Tuchfühlung zur Spitze aus dem Wasser. Leonard bekommt im Wasser einen Schlag ab, verliert den Rhythmus und kommt an Position 65 mit Rückstand zum Rad. Jonathan hat in der ersten Runde einen technischen Defekt und sein Rennen ist früh zu Ende. Nach zwei Runden sind Till, Ian und Oskar vorne in der Radgruppe und jagen hinter einem Münchner Athleten her. Leonard hat weiter Pech. Ein auf die Strecke einfahrendes Auto bremst die Gruppe aus und der zeitliche Abstand wächst an. Zusammen mit über 30 Athleten erreicht die Führung nach nicht einmal 30 Minuten auf dem Rad zum zweiten Mal die Wechselzone und es geht auf die entscheidenden 5 km. Als Erster auf der Strecke: Till. Der heißen Jagd auf dem Rad zollt er bald Tribut. Bald läuft das Limbacher Trio gemeinsam und gleichmäßig versuchen Ian, Till und Oskar das Rennen zu gestalten. Kühlung ist angesagt. Bei unter 3:30 min/km wird jeder gereichte Wasserbecher genutzt, um den Körper zu versorgen und zu kühlen. Leonard kämpft in den Laufschuhen für die Mannschaft um jede Position, macht mit jedem Schritt Boden gut, hält die Konkurrenz auf Abstand. Im Ziel ist Ian (58:54 Min) auf Platz 19 schnellster TriHüne. Oskar (58:55) folgt auf 20 und Till (59:00) wird 26. Leonard (62:25) läuft auf Rang 53 vor. Mit 118 Platzpunkten erreicht die SG Elz/Limbach am Rothsee erstmals ein einstelliges, sehr zufriedenstellendes Ergebnis.
Damit wird das Team Achter der Tageswertung. Nur vier Punkte beträgt der Rückstand zu Platz 5, den die Mannschaft zum Auftakt in Freilingen belegte. Das zeigt, wie eng das Feld zusammenliegt. Am 28. Juni folgt im bayrischen Trebgast das dritte Rennen der Saison. Dort wird die SG Elz/Limbach als sechstes von 16 Teams ins Rennen gehen.
Starker Auftritt der SG Elz/Limbach beim Erich-Fill-Triathlon in Taunusstein
Taunusstein Bei der 39. Ausgabe des traditionsreichen Erich-Fill-Triathlons in Taunusstein zeigte die Seniorenmannschaft der Startgemeinschaft Elz/Limbach eine starke Teamleistung. In der 1. Seniorenliga erkämpfte sich das Trio sportlich den Tagessieg, wurde aufgrund einer verspäteten Mannschaftsmeldung jedoch nachträglich sanktioniert und in der offiziellen Tageswertung auf Rang zwei zurückgestuft.
Für die SG Elz/Limbach gingen Sergey Raykov, Tobias Behle und Dominik Thiel an den Start. Aufgrund mehrerer Ausfälle reiste die Mannschaft nur mit drei Athleten an. Damit war bereits vor dem Start klar: Alle drei mussten das Ziel erreichen, um überhaupt in die Mannschaftswertung zu kommen. Gewertet wird in der Liga nach Platzziffern. Die Einzelplatzierungen der Athleten werden addiert, die Mannschaft mit der niedrigsten Summe gewinnt.
Und genau hier zeigte die SG Elz/Limbach ihre Stärke. Dominik Thiel erreichte nach 2:13:18 Stunden einen hervorragenden dritten Platz, direkt dahinter folgte Tobias Behle in 2:14:15 Stunden auf Rang vier. Sergey Raykov komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit Platz neun in 2:22:56 Stunden. In der Summe bedeutete das die beste sportliche Teamleistung des Tages.
Der Wettkampf begann bei schönem, aber windigem Wetter mit 1000 Metern Schwimmen im Hahner Freibad. Sergey Raykov, der über einen starken Schwimmhintergrund verfügt, setzte dort direkt ein Ausrufezeichen und absolvierte die Auftaktdisziplin in starken 14:09 Minuten als Schnellster des Feldes. Anschließend wartete auf die Athleten die anspruchsvolle Radstrecke rund um Taunusstein. Auf rund 40 Kilometern mussten mehr als 750 Höhenmeter bewältigt werden. Die für den Autoverkehr komplett gesperrte Strecke ist unter den Teilnehmern gefürchtet und lässt kaum Zeit zum Durchatmen.
Auch nach dem Radfahren wurde es nicht wesentlich einfacher. Die abschließende Laufstrecke rund um das Hahner Freibad war ebenfalls profiliert und führte über etwas weniger als zehn Kilometer. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen brachte die SG Elz/Limbach alle drei Starter stark ins Ziel und sicherte sich damit sportlich den ersten Platz in der Mannschaftswertung.
Auch wenn die nachträgliche Zurückstufung auf Rang zwei natürlich etwas ärgerlich war, überwog am Ende die Zufriedenheit über eine geschlossene und starke Mannschaftsleistung. Mit nur drei Startern, ohne Streichergebnis und auf einer der anspruchsvollsten Strecken der Liga zeigte das Team großen Einsatz und Nervenstärke.
In der Ligatabelle liegt die SG Elz/Limbach vor dem letzten Rennen in Rodgau weiterhin auf dem dritten Rang. Dort möchte die Mannschaft noch einmal angreifen und versuchen, in der Gesamtwertung einen weiteren Platz gutzumachen.
Auf dem Bild von links: Raykov, Behle, Thiel
Alle Ergebnisse hier
SG-Senioren melden sich mit Ligasieg eindrucksvoll zurück, Mixed-Team feiert gelungene Premiere
von Armin Borst
Bottendorf Beim zweiten Rennen der hessischen Seniorenliga ist das Ü40-Team der SG Elz/Limbach nicht zu schlagen. Nach dem verpatzten Auftakt in Griesheim rehabilitierte sich die Mannschaft beim Burgwald-Triathlon. In der Besetzung Sergey Raykov (3.), Till Ziegler (4.), Sandro Crisolli (8.) und Günther Rothmayer (19.) holte das Team 15 Platzzifferpunkte und somit zwei weniger als der SC Oberursel, der sich Silber sicherte. Damit rücken die 7 Teams zur Saisonhalbzeit eng zusammen. Weiter geht es beim Erich-Fill-Triathlon am 13. Juni in Taunusstein.
Die Mixed-Liga kam zu ihrer Premiere. Für die SG Elz/Limbach stand mit Sandra Wickner, Emily Fender und Tom Borst ehemalige Vereinsjugend am Start. Das Quartett vervollständigte Nils Babenhauserheide, seit vier Monaten glücklicher Vater und somit wertvoller Bestandteil der Limbacher Nachwuchsförderung. Mit viel Spaß am Sport und Rang 7 unter 16 Teams ist das Team sehr zufrieden.
Ergebnisse:
https://burgwald-triathlon-2026.racepedia.de/ergebnisse/downloadresult/19_1_Seniorenliga_Team.pdf
https://burgwald-triathlon-2026.racepedia.de/ergebnisse/downloadresult/21_Mixed_Liga_Team.pdf
Starker Auftakt am Postweiher: SG Elz/Limbach wird Fünfter in Freilingen
von Armin Borst
Freilingen 160 Beine und 160 Arme umfasst das 80-köpfige Starterfeld der 2. Triathlonbundesliga-Süd beim Löwentriathlon. Je fünf davon gehören zur SG Elz/Limbach.
Die fünf TriHünen Maxime Ehses (16), Tom Borst (20), Till Clijsen (23), Oskar Weber (21) und Rasmus Adam (18) stehen um 11:59 Uhr mit allen anderen, Schulter an Schulter, im Sand des Freilinger Postweihers. 2 Meter bis zur Wasserkante. Aus den Boxen tönt Musik und der Sprecher: „Athletes, you’re now in the hand of the starter.“ Stille. Sekundenlang. Dann der Startschuss. 80 Sportler sprinten in das 23 °C warme Wasser. Fünf, sechs, sieben große Schritte, dann Hechtsprünge, Platz schaffen, Raum finden. Die erste Boje, 300 m im See, wird angepeilt. Das Feld zieht sich nach 50, 60 m nur leicht auseinander. Erste Boje, 90° nach links, 150 m zur zweiten Boje, wieder links. 300 m Rückweg bis zum Sandstrand.
Auf Platz 4: Till, dann Oskar (8.), Maxime jagt als 12. zum Rad. Tom (24) folgt, Rasmus (28) im Nacken. Am Rad: Kappe und Schwimmbrille in die Kiste, Helm auf den Kopf; Rad in die Hand und ab Richtung Radstrecke. Schuhe am Pedal. Sprung aufs Rad, rein in die Schuhe. Treten, treten. Tempo machen. 3x gut 7 km auf den Straßen rund um den See. Vorne machen 12, 13 Jungs mächtig Dampf. Darunter Till und Oskar. Belgischer Kreisel, 20 km lang. Maxime, Rasmus, Tom fahren auf der letzten Runde in einer großen Gruppe dahinter. 55–60 Sekunden beträgt der Abstand. Letzter Wechsel. Raus aus den Radschuhen, runter vom Rad, Rad in den Ständer, Helm ab, rein in die Laufschuhe. Raus auf die Laufstrecke. Das gelingt Till am schnellsten. Oskar folgt als 8. Rasmus ist schon in den Top 20, Tom und Maxime folgen um Platz 25. Jetzt 2 Mal 2,5 km auf den Wald- und Campingplatzwegen am See. Rennen, die Spitze jagen. Plätze gut machen. Till erreicht nach 57:25 Min das Ziel als 5. Rasmus läuft auf Platz 7 vor. 16:11 Min braucht er für die 5 km, ist nur 1,5 Sek langsamer als Till. Auf 39 folgt Oskar (59:21 Min). Tom erreicht auf Rang 43 das Ziel. 59:39 Min braucht er für die 25,75 km. Maxime beendet seine Bundesligapremiere nach 60:11 Min und wird 49.
Alle Ergebnisse hier.
Mit 94 addierten Platzzifferpunkten liegt das Team nur 1 Punkt hinter dem starken Aufsteiger Neumarkt aus Bayern und belegt zum Auftakt einen guten 5. Platz in der Tabelle. Damit wäre man zum Saisonende im September sehr zufrieden. Doch bis dahin sind es noch vier Rennen. Das nächste findet am 20. Juni in Hilpoltstein am Rothsee statt. Im Triathlon-Mekka Roth stand in den 80ern die Wiege der europäischen Ironman-Rennen und findet noch heute der schnellste Langdistanztriathlon der Welt statt.
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